Dienstag,
3.12. nachmittags:
Ich gehe die Hunde füttern, anschliessend mache ich
weiter an meinem Zwingerboden.
Mena ruft an, weil sie Probleme hat, die neue Broschüre
zu drucken. Wir versuchen per Telefon das Problem des Druckers
zu lösen.
Ursula ruft an, Jürgen will von Freitag den 6.12. bis
Montag den 9.12. kommen, um Hunde zu holen. Im Prinzip ok,
doch muss ich dann schauen, wo ich ihn unterbringen kann,
da morgen Tierärzte aus Holland kommen, die hier kastrieren
wollen und im Häuschen wohnen. Ursula will schauen,
ob es einen anderen Termin gibt, wo die Flüge günstig
sind und Jürgen von seiner Firma weg kann. Sie wird
mich wieder anrufen.
Ich hole die 3 Hunde aus dem Gehege die morgen beim Tierarzt
kastriert werden und 4 weitere zum Impfen, lade sie ins
Auto, um zum Tierarzt zu fahren.
Die Maler, welche das Katzenhaus und die Hundezwinger streichen
sollen, rufen an, sie wollen morgen früh um 8.00 Uhr
kommen. Ich sage ihnen, sie sollen pünktlich sein,
da ich um 8.30 Uhr zum Flughafen Málaga fahren muss.
Paqui ruft an, sie ist in ca. einer Stunde in Pizarra mit
9 Hunden und 6 Katzen, die morgen von den Tierärzten
aus Holland kastriert werden sollen. Ich sage ihr, dass
ich jetzt zum Tierarzt fahre, aber so schnell wie möglich
wieder zurück bin.
Bin wieder zurück in Pizarra, es ist jetzt 19.30 Uhr,
Paqui hatte mich um 17.00Uhr angerufen, sie ist noch nicht
zurück. Ich rufe sie an, sie wird später kommen,
da sie noch woanders etwas zu tun hat. Ich beginne den Op-Raum
aufzuräumen und alles für die Operationen herzurichten,
anschliessend räume ich das Häuschen auf und mache
die Betten für die Tierärztinnen zurecht.
Inzwischen ist es 22.00 Uhr, endlich kommt Paqui. Wir laden
die Tiere, die sie mitgebracht hat aus. Für morgen
früh braucht sie 6 Transportboxen, um Tiere zum Kastrieren
von Malaga mitzubringen. Ich baue sie zusammen und stelle
sie ins Auto.
Jetzt ist es 23.00 Uhr, ich gehe unter die Dusche, bin aber
schnell wieder draussen, da kein heisses Wasser mehr da
ist.
Mittwoch,
4.12. um 7.15 Uhr:
Ich verlasse den Wohnwagen, gehe nach unten, um Kaffee zu
trinken.
Paqui ist schon unten, sie muss gleich los zur Arbeit nach
Malaga. Sie hat schlechte Laune, da der Computer nicht macht,
was sie will. Ich drucke ihr aus, was sie haben will.
8.30 Uhr, weit und breit keine Maler zu sehen, ich sollte
schon unterwegs zum Flughafen sein.
8.50 Uhr, endlich sind sie da, in wenigen Minuten kommt
das Flugzeug an, ich fahre los. Werde viel zu spät
kommen.
9.30 Uhr auf dem Flughafen, ich habe Glück gehabt,
das Flugzeug hatte Verspätung. 5 Minuten nach meiner
Ankunft erscheinen die Tierärzte.
Wir fahren zurück nach Pizarra, dort zeige ich ihnen
ihre Unterkunft. Anschliessend richteten sich die Tierärzte
ein und bereiteten sich auf die Eingriffe vor: Instrumente
sortieren und dann in den Sterilisator. Derweil zeige ich
den Tierärzten die Station.
Sie beginnen zu operieren, ich bleibe den ganzen Tag dabei,
bereite die Tiere für die Operation vor, Narkose, Bauch
scheren und waschen, Tätowieren, Transportboxen saubermachen
für die kastrierten Tiere.
17.00 Uhr: Paqui kommt aus Malaga von der Arbeit, und mit
den nächsten Tieren zum Operieren für morgen.
Sie bleibt bei den Tierärzten und ich packe einige
Hunde zusammen und fahre zu unserem Tierarzt.
Um 18.30 Uhr wieder zurück in Pizarra, lade meine Hunde
aus, füttere alle Hunde und gehe wieder zurück
zu den Tierärzten, um Paqui abzulösen, damit sie
ihre Katzen versorgen kann.
20.00 Uhr: die Tierärzte hören auf für heute,
3 Hündinnen, 6 Rüden und 1 Kater operiert, nicht
schlecht für einen halben Tag.
Paqui und ich laden die zu operierenden Tiere für morgen
aus dem Auto, und die operierten ein, morgen wird sie sie
zurückbringen.
Wir gehen mit den Tierärzten etwas essen, da der Kühlschrank
nichts hergibt.
23.30 Uhr: Gute Nacht.
Donnerstag,
5.12. um 7.30 Uhr:
Ich verlasse den Wohnwagen, gehe nach unten, um Kaffee zu
trinken.
Paqui ist schon unten, sie kommt zu spät zur Arbeit
wie meist.
8.15 Uhr die Maler kommen, ich gehe mit ihnen nach oben,
um zu sehen was sie gestern gemacht haben.
9.00 Uhr: die Tierärzte sind aufgestanden, trinken
kurz eine Tasse Kaffee und beginnen zu Operieren.
11.00 Uhr: Gabi eine Bekannte von uns kommt mit zwei Strassenkatzen
zum Operieren. Ich frage sie, ob sie für mich zum Einkaufen
gehen würde, da der Kühlschrank leer ist.
Als sie zurück kommt, bleibt sie für eine Zeit
bei den Tierärzten, solange diese die zwei Katzen von
ihr operieren. Ich gehe nach oben zu den Malern. Aschliessend
schaue ich nach meinen Hunden, mache sauber und füttere
sie.
13.00 Uhr: Frühstückspause oder Mittagessen, wie
man`s nennen will.
15.00 Uhr: Mena kommt, die Tierärzte sind seit einiger
Zeit bereits wieder an der Arbeit.
Mena und Gabi machen gemeinsam die Katzenquarantäne
sauber, ich helfe den Tierärzten und drucke nebenbei
Broschüren für Mena, da ihr Computer nicht mehr
angehen will.
18.00 Uhr: Paqui kommt aus Málaga, mit den Tieren
zur Operation für den nächsten Tag, wir laden
aus, sie fährt zum Tierarzt.
20.00 Uhr, die Tierärzte haben für heute die Nase
voll, 4 Hündinnen, 1 Rüde, 10 Katzen und 7 Kater
operiert.
Paqui ist noch nicht zurück. Ich rufe Ursula an,ob
Jürgen nun morgen kommt. Sie haben einen Flug für
Sonntag gebucht, Rückflug Dienstag. Das ist gut, die
Tierärzte gehen Sonntag früh, so kann Jürgen
in dem Häuschen wohnen.
Paqui ist inzwischen zurück, wir essen etwas, und plaudern.
22.00 Uhr: Gute Nacht.
Freitag,
6.12. und heute ist Feiertag in Spanien:
Paqui muss nicht arbeiten gehen.
8.00 Uhr: ich stehe auf. Die Maler wollen heute trotz Feiertag
kommen.
9.00 Uhr: die Tierärztinnen trinken nur Kaffee, wollen
später frühstücken und beginnen gleich mit
der Arbeit, ich bleibe bei ihnen.
Paqui macht ihre Katzen sauber. Sie will um 11.00 Uhr nach
Málaga fahren, um die operierten Tiere zurückzubringen.
11.30 Uhr: Gabi kommt. Sie hat etwas zu Essen für uns
gekocht, und bringt eine Katze zum operieren.
Heute geht ein Hund mit Passagieren nach Deutschland, Gabi
bringt ihn für mich zum Flughafen.
13.00 Uhr: Mena kommt. Wir machen Essenspause. Mena lädt
die Tierärztinnen und uns für heute Abend zum
Essen ein.
14.30 Uhr: Paqui fährt nach Málaga, um die operierten
Tiere zurückzubringen.
18.30 Uhr: alle Tiere sind operiert, 4 Hündinnen, 8
Rüden, 2 Katzen und 1 Kater.
Ich gehe die Hunde versorgen, eine der Tierärztinnen
kommt mit.
19.30 Uhr: Paqui kommt zurück, es wird Zeit, dass wir
gehen. Wir sind um 20.00 Uhr mit Mena im Restaurant verblieben.
Wir kommen zu spät, Mena wartet schon.
Samstag,
7.12.:
Den heutigen Tag haben wir PADUL, dem Tierheim aus Granada
versprochen, um einige ihrer Tiere zu operieren. Ich habe
sie gebeten zwischen 8.00 und 9.00 Uhr mit den Hunden hierzusein.
9.30 Uhr: ich rufe in Granada an, wo sie mit den Hunden
bleiben, Ana nimmt das Telefon ab, Jesus ist vor einiger
Zeit losgefahren, mehr kann sie mir nicht sagen. Wir warten.
10.15 Uhr: endlich kommen sie, wir beginnen. Jesus sagt,
sie hatten Probleme mit dem Transporter, kurz vor Málaga
ist der 5. Gang immer herausgesprungen, und wenn sie schneller
als 70 km/h fuhren auch der 4.Gang.
Mit Paqui habe ich abgesprochen, dass ich den Vormittag
mit bei den Tierärzten bleibe und sie den Nachmittag.
14.00 Uhr: wir machen Essenspause, danach bleibt Paqui bei
den Tierärztinnen und ich gehe zu meinem Hundezwingerboden.
Paquis Computer stürzt ab. Ich bekomme ihn nicht mehr
zum laufen.
Menas Schwiegersohn ist Informatiker, ich rufe sie an, und
sie sagt, wir sollen den Computer am Sonntag früh mit
auf den Flughafen bringen, dann bringt sie ihn zu Nacho,
damit er danach schaut.
18.00 Uhr: die 8 Hündinnen und 4 Rüden aus Granada
sind operiert, wir laden sie ein. Jesus startet seinen Transporter,
es ertönt ein gräusliches Geräusch, es kommt
aus dem Getriebe. So kann er unmöglich nach Granada
zurückfahren, also laden wir um in den Transporter
von uns, und er fährt mit diesem zurück nach Granada.
Ich verbleibe mit Jesus, dass ich seinen Transporter am
Dienstag in die Werkstatt bringe.
19.30 Uhr: ich hatte den Tierärztinnen versprochen,
dass ich sie am letzten Tag nach Málaga fahre, damit
sie Weihnachtseinkäufe machen können. Paqui fährt
auch mit und anschliessend halten wir in einer Bar, um eine
Kleinigkeit zu essen.
Sonntag,
8.12.:
Ich werde die Tierärzte auf den Flughafen bringen,
und anschliessend zu Paquis Haus fahren, um mich um die
E-Mails zu kümmern, da ich ja 3 Stunden später
Jürgen vom Flughafen abholen muss.
Wir müssen um 9.00 Uhr von Pizarra zum Flughafen fahren,
das Flugzeug der Tierärzte startet um 11.15 Uhr. Eine
der Tierärztinnen hat sich entschlossen eine Katze
von uns für sich mitzunehmen.
Wir treffen Mena auf dem Flughafen mit dem Impfpass für
die Katze.
Mena fragt nach dem Computer von Paqui, den haben wir natürlich
vergessen, wir werden ihn ihr vorbeibringen, bevor wir Jürgen
vom Flughafen abholen.
Als die Tierärzte abgeflogen sind, fahren wir zurück
nach Pizarra, um den Computer von Paqui zu holen.
Meine E-Mails werden wieder unerledigt bleiben.
Dann zu Mena nach Hause ihr den Computer bringen, im Anschluss
wieder zum Flughafen, um Jürgen abzuholen. Gleichzeitig
treffe ich mich dort mit jemandem, der mir einen Welpen
übergeben wird, den er gefunden hat. Der Flug von Jürgen
hat Verspätung also warten wir.
Er kommt an, wieder zurück nach Pizarra, ich muss noch
die Hunde versorgen, bald wird es dunkel.
Montag,
9.12.:
Heute ist wieder ein Feiertag in Spanien, trotzdem kommen
die Maler.
Jürgen hat sich vorgenommen die zwei Tage, die er hier
ist, die Sonne zu geniessen und nichts zu tun.
Der Himmel ist bewölkt, es sieht nach Regen aus.
Ich schale den Sockel für den Zwingereingang, um ihn
anschliessend zu betonieren.
Jürgen entschliesst sich mir zu helfen, da ohnehin
nichts mit Sonne ist.
Der Sockel ist betoniert, kurz darauf beginnt es zu regnen.
Die Maler sind gezwungen aufzuhören.
Ich versorge die Hunde.
Jürgen fliegt morgen um 17.00 Uhr, er hat eine Reservierung
für 2 Hundeboxen im Frachtraum und 1 Tier in der Kabine,
24 Stunden vor Abflug besteht die Möglichkeit, noch
eine dritte Box im Frachtraum zu reservieren, sollte diese
nicht von einem anderen Passagier reserviert worden sein.
Ich gehe mit Jürgen die Hunde durch, welche er mitnehmen
wird. Die Entscheidung ist relativ einfach, da ich 12 Hunde
mit abgeschnittenem Schwanz hier habe, und diese nicht in
die Schweiz können.
Mena hat inzwischen beim Flughafen angerufen, um zu erfragen
ob die dritte Box noch reserviert werden kann, doch keine
Auskunft bekommen, also entschliessen wir uns, die Hunde
einfach auf gut Glück mitzunehmen.
Wir richten schon die Boxen und alles für den Flug
her, morgen vormittag fahren wir mit den Hunden zum Tierarzt,
um die Gesundheitszeugnisse machen zu lassen.
Dienstag,
10.12.:
Es hat die ganze Nacht geregnet, das Grundstück ist
eine einzige Matsche.
Ich beginne die Hunde von Jürgen aus den Gehegen zu
holen, und befreie sie vom Dreck so gut ich kann. Ich hoffe,
dass es schnell aufhört zu regnen und etwas abtrocknet,
damit die Maler weitermachen können, und ich endlich
die Hundezwinger belegen kann.
Jürgen und ich fahren mit dem Transporter aus Granada
und unserem nach Alhaurin und lassen den aus Granada in
der Werkstatt. Um 11.15 sind wir beim Tierarzt, dort bin
ich auch mit einer Frau verblieben die mir 5 Hunde übergibt.
Seit 6 Wochen wartet sie schon, dass ich sie bei mir aufnehme.
Es sind hübsche Tiere doch zwei davon sind mit vereiterten
Bisswunden übersät. Ich lasse bei allen 5 die
Bluttests machen, und bei den zweien die Bisswunden versorgen,
und anschliessend machen wir die Microchips in die 10 Hunde
von Jürgen und die Gesundheitszeugnisse.
13.30 Uhr: wir essen etwas, fahren nach Pizarra zurück,
Jürgen packt seine Sachen, solange bringe ich meine
5 neuen "Klienten" unter.
Wir fahren zum Flughafen, wir nehmen Jürgens Sachen
und die leeren Transportboxen mit zum Eincheck.
Nachdem wir die Aufkleber und die Bordkarte hatten, gingen
wir die Hunde in die Boxen packen.
Jürgen fliegt ab, mit 10 Hunden im Gepäck.
Ich fahre zurück nach Pizarra und versorge die Hunde.
Mena ruft an und teilt mir mit, dass der Computer und alle
Daten nicht mehr zu retten sind.
Paqui hat kommenden Freitag bis Sonntag einen Informationsstand
in Málaga, um für Kastrationen zu werben.
Den Nachmittag verbrachten wir deshalb mit Vorbereitungen
für diesen Stand."
ENDE
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